02.07.2013 - Bad Radkersburger Thermalquelle

Kraft und Energie

Mit dem Beginn des Mesozoikums, also vor ungefähr 250 Millionen Jahre, veränderte sich die Erdkruste in unserer Region stark. Vulkane brachen aus, Gebirge verschwanden, neue Bergzüge wurden gebildet, tiefe Erdklüfte taten sich auf und große Wassermassen wurden in der Tiefe des Gesteins eingeschlossen. Über viele Jahrtausende konnte sich das Wasser in diesen unterirdischen Speichern mit wertvollen Mineralstoffen anreichern.

Doch was ist entscheidend für die Heilkraft einer Quelle? Ist es der Mineralreichtum? Ist es die Temperatur? Oder sind es vielmehr die nicht messbaren Informationen, die das Wasser über Jahrtausende in seinen Atomen gespeichert hat?

Tief unter der Erdoberfläche konnten unsere Heilquellen über eine für uns Menschen unvorstellbar lange Zeit die Energie der Vulkane und die Urkraft der Erde in sich aufnehmen. Alles, was dieses Wasser im Laufe der Erdgeschichte erlebt hat ist auf rätselhafte Weise in den Atomen als Information gespeichert. Die Heilquellen geben ihre Energie und ihr Wissen an uns Menschen weiter und wir spüren die heilende Kraft.

aus der Urzeit der Erde

Bad Radkersburger Stadtquelle - aus 205 m Tiefe
Im Jahre 1927 verscuhte man die nicht gerade rosige wirtschftliche Situation mit einer Erdölbohrung zu verbessern. Doch statt des erhofften schwarzen Goldes sprudelte aus dem Bohrloch nur Wasser. Erst Jahrzehnte später, Mitte der 50er Jahre wurde den Radkersburgern bewusst, dass sie im Besitz einer hoch mineralisierten Quelle von außergewöhnlicher Zusammensetzung und Heilkraft sind. Bald darauf wurde das Kurmittelhaus (heutiges Kurzentrum der Parktherme) errichtet und mit Trinkkuren für urologische Erkrankungen der Grundstein für Radkersburgs Entwicklung zum Kurort gelegt.

 

Bad Radkersburger Thermalquelle

- aus 1.930 m Tiefe
Ende der 70er wurde gezielt nach Thermalwasser gesucht um den TOurismus in der Region Bad Radkersburg weiter zu entwickeln. Nach wochenlangen Bohrungen stieß man im Jänner 1978 auf eine höchst ergiebige Thermalquelle. Aus knapp zwei Kilometern Tiefe sprudelte seither unermüdlich eine der heißesten und mineralreichsten Quellen des Thermenlandes mit eigener Kraft an die Oberfläche.

die vitalste Quelle Österreichs

Wärme und Energie aus zwei Kilometern Tiefe beleben und entspannen.
Zu Recht wird Bad Radkersburg als das "gesündeste Pflaster" Österreichs bezeichnet. Und das nicht nur deshalb, weil es in Bad Radkersburg ein umfassendes Angebot für den Bewegungsapparat gibt, sondern vor allem wegen der besonderen Qualität der Thermalquelle. Diese energiereiche Quelle sprudelt mit eigener Kraft aus 1.930 Metern Tiefe an die Oberfläche. Das beim Austritt 80 Grad heiße Wasser wird auf angenehme 36 Grad abgekühlt und garantiert ein einzigartiges Wohlgefühl

Seit mehr als 30 Jahren dient die Thermalquelle zur Rehabilitation und Revitalisierung.
Verspannte Muskeln werden bei einem Bad im warmen Thermalwasser locker, die Durchblutung wird gefördert, Schmerzen in Rücken und Gelenken verschwinden. Gerade unser zivilsationsgeschädigter Bewegungsapparat profitiert vom verbesserten Stoffwechsel der Muskeln, Sehnen, Bänder, und Bandscheiben. Schmerzen in chronisch verspannten Muskelgruppen und degenerativ veränderten Wirbeln und Gelenken werden nachweislich gelindert. Auch die Regeneration nach Operation und Verletzung an Gelenken, Knochen und Muskeln wird gefördert. 

Der hohe Gehalt an "milden" Mineralstoffen garantiert Wirkung ohne Nebenwirkung.
Über viele tausend Jahre hat sich das Thermalwasser unter der Erde mit Mineralstoffen angereichert. Die vorherrschenden Inhaltsstoffe der hoch mineralisierten Thermalquelle sind Natrium und Hydrogenkarbonat, die auch in unseren Körperzellen an nahezu allen Stoffwechselvorgängen beteiligt sind. Durch den signifikant geringen Gehalt von Jod und aktivem Schwefel ist das Thermalwasser auch für Kranke gut verträglich.

Die Thermalquelle und ihre Wirkung

Inhaltsreich, gesund und äußerst wirkungsvoll!

Unterstützende Behandlung bei:

  • Erkrankungen des rheumatischen Formankreises:
    rheumatoide Arthritis, Spondylitis ankylosans, chronischer Weichteilrheumatismus, Fibromyalgie
  • Degenerative Gelenks- und Wirbelsäulenleiden:
    Arthrose, Spondylose, Bandscheibenschaden, Osteoporose
  • Gelenkserkrankungen bei Stoffwechselstörungen:
    z. B. Gicht
  • Rehabilitaion nach Operationen & Verletzungen:
    an Gelenken, Sehnen Knochen, Muskeln und Nerven
  • Vegetative Erschöpfungszustände

Auszug aus den Heilwasseranalysen von 2006
Kationen mg/kg
Natrium 1.860,0
Calcium 48,3
Kalium 178,0
Magnesium 66,6
Ammonium 3,6

 

Anionen mg/kg
Hydrogencarbonat 4.817,0
Sulfat 388,0
Chlorid 226,0

 

Gelöste mineralische Stoffe 7.697,9
Freies Kohlendioxyd 985,0
Quellentemperatur 80° C

 

Charaktersitik
Natrium-Hydrogencarbonat-Therme isotonischer Konzentration